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  Meine Moose
 



Diese Pflanzen haben bei mir eine extra Seite bekommen - weil ich sie wahnsinnig gerne im Aquarium einsetze und auch sehr viele verschiedene Moose habe. 


emerse Moose





Allgemeines über Moose



Wer sich nie näher mit Moosen beschäftigt hat, dem erscheinen sie oft unattraktiv und langweilig – haben sie doch keine auffallenden Blüten die man bestaunen kann. Aber bei näherer Betrachtung offenbart sich auch bei diesen Pflanzen eine stille Schönheit. Kein Wunder also, dass sie sich einen Platz in unseren Aquarien erobert haben.

Die Wissenschaft von den Moosen heißt Bryologie
Es gibt rund 16.000 Arten, die meisten leben allerdings an Land. So unterschiedlich wie die Lebensräume sind , so unterschiedlich sind sie auch in ihrem Aussehen. Manche sind in Stengel und Blätter gegliedert ( folios) andere wiederum bestehen aus lappenartigen Gebilden ( thallos) wie zum Beispiel das Monosolenium tenerum.


Die drei klassischen Sippen Hornmoose, Lebermoose und Laubmoose werden heute auf zwei Abteilungen verteilt. Die Hornmoose ( Anthocerotophyta) und die Laub- und Lebermoose ( Bryophyta).

Die meisten Arten bilden kein Stütz – und Leitgewebe aus . Die Zellwände sind aus Zellulose, aber ohne Lignin (lignum „Holz“) . Sie haben keine richtigen Wurzeln und nehmen alle Nährstoffe aus der Luft ( Wasser) auf, die sie dann als Stärke speichern. Sie besitzen die Photosynthesepigmente Chlorophyll a und b.
Ihre Befruchtung ist an Wasser gebunden, es reichen auch Regentröpfchen und Spritzwasser aus – damit die Samenzellen zu den Eizellen schwimmen können.

Leider ist die Bestimmung der Moose nicht so einfach – nur selten reicht das bloße Auge um sie sicher zu unterscheiden. Die Blattform, die Ausbildung des Randes , die Zellenform, Sporen- und Kapselform und viele andere Merkmale müssen dann herangezogen werden.

Nur auf Grund eines Fotos ist also eine sichere Bestimmung nicht zu erreichen – aber meistens lässt es sich schon sehr gut dadurch eingrenzen.