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  Danio margaritatus / Perlhuhnbärbling
 


Danio margaritatus / Perlhuhnbärbling ( Roberts, 2007)

Familie der Karpfenfische - Cyprinidae
Unterfamilie der Bärblinge -  Rasborinae
Gattung - Danio
Art  - Perlhuhnbärbling

Als alte Namen bzw Trivialnamen findet man noch:
Rasbora  "Galaxy"
Microrasbora  "Galaxy"
Celestichthys margaritatus
Roter Perlhuhnbärbling




Dieser hübsche kleine Schwarmfisch wurde erst 2006 entdeckt und 2007 folgte die erste Beschreibung. Er kommt aus den Gewässern eines Hochplateaus aus Myanmar. 
Das Wasser seiner Heimatbiotope  ist nicht sehr tief und kühl und leicht basisch.
Die Männchen sind , wie so oft, farbenfroher als die Weibchen. Die Größe beträgt etwa 2 cm.

Beobachtungen:

Die Tiere sind sehr scheu und verstecken sich meistens zwischen den hohen Pflanzen, was es nicht einfach macht sie mal zu fotografieren.
Ich habe in dem  63 l Becken noch Apfelschnecken, andere Schnecken  und Garnelen sowie einige Neons, die noch wachsen müßen, bis sie ins Skalarbecken kommen - das klappt wunderbar, mit den Neons schwimmen sie zusammen im Schwarm. Ich hoffe, das Becken ist nicht zu groß für diese kleinen Fische. Geheizt wird nicht,  ist aber bei den derzeitigen Temperaturen auch nicht nötig - mal sehen ob ich im Winter eine Heizung reinhänge, die mir das Wasser wenigstens auf 20 Grad hält.

An Futter wird alles angenommen, von Trockenfutter über Frostfutter, wie auch Lebendfutter.

Der erste Nachwuchs schwimmt in einem alten eingefahrenem 12 l Becken und bekommt 3 mal am Tag Staubfutter und Artemien abgewechselt - manchmal auch Pantoffeltierchen, ich hoffe ich kriege sie groß.

Der PH - Wert ist in meinen Becken meistens um den Neutralpunkt, die Härte ( KH) kaum meßbar , GH so 4-5 dH.


25.09.2008
Inzwischen sind die Perlhuhnbärblinge und auch die selbst aufgezogenen Nachwuchstiere zu meinen Dornaugen umgezogen. Die Vergesellschaftung mit Garnelen hat leider nicht geklappt. Eine Erfahrung die sehr sehr viele meiner grünen Garnelen mir dem Leben bezahlen mußten. Teures Lebendfutter.
Ihre Scheu haben sie auch nach Monaten noch nicht verloren, sie halten sich fast nur unter den hohen Pflanzen auf. Mal sehen, ob es in der Gesellschaft mit den Dornaugen noch einmal Nachwuchs gibt.